Yennayer 2967 in Berlin

BERLIN (Tamurt) – Die Veranstaltung des Vereines Deutsch-Kabylische Freundschaft zum masirischen Neujahrsfest war ein voller Erfolg. Die Masiren haben einen anderen Kalender und feiern bereits das Jahr 2967. Der Vereinsvorsitzende Ahmed Amrioui eröffnete die Verstaltung mit mahnenden Worten zur schlechten Menschenrechtslage in der Kabylei und wünschte allem Masiren in der Welt ein frohes neues Jahr. Dem schlossen sich Lyazid Abid, Gabriel Leví und Dr. Nick Brauns an. Gäste waren an dem Abend der kabylische Sänger Izga, der mit seiner Band aus Paris angereist kam, sowie Uli Rohde aus Hamburg. Sie sorgten für masirisches Flair und begeisterten ihr Publikum. Zum Nachlesen der Betrag von Lyazid Abid.

Schreiben von Lyazid Abid an die Kurden : “Eure Siege sind unsere”

KURDISTAN (Tamurt) – Verehrte Anwesenden, ich begrüße Sie herzlich im Namen der Kabylen.
Das Kabylische Volk gratuliert Euch zu Euren brillanten politischen, militärischen und diplomatischen Siegen. Eure Erfolge rufen die Bewunderung aller freiheitsliebenden Völker der Welt hervor. Für die Imazighen Menschen in Nordafrika, einschließlich uns, sind sie der Strahl einer Hoffnung, die die Welt uns verweigert. Eure Siege sind unsere. Wir nehmen Teil an eurem Leiden, Eurer Freude und Euren Traum von Freiheit und Selbstbestimmung – so unerreichbar, wie diese Ziele oft auch erscheinen mögen.

Vortrag Lyazid Abid : Yennayer 2966 in Freiburg

FREIBURG (Tamurt) – Wie ich sehe, feiern immer mehr Yennayer mit uns und das freut mich. In der Kabylei ist Yennayer eine großartige Gelegenheit geworden, um ein neues Jahr zu beginnen, von dem man immer hofft, dass es erfolgreich und voller neuer Errungenschaften für unseren Befreiungskampf sein wird. Es ist ein besonderer Tag, der uns in unserem Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung bestärkt.

Gründungstext “Deutsch-Kabylische-Freundschaf” – DKF

FRANKFURT (Tamurt) – Heute, über 45 Jahre nach der Unabhängigkeit, müssen die Kabylen feststellen, dass Algerien ohne, ja sogar gegen sie aufgebaut wurde. Mehr denn je wird Ihnen bewusst, dass das Regime, das seit 1962 an der Macht ist, nicht davor zurückschreckt, seinen Plan eines kulturellen Genozids an den Berbern im Allgemeinen und den Kabylen im Besonderen in die Tat umzusetzen.