DKF e.V. feiert Yennayer 2963 in Frankfurt/M. – Asseggas ameggaz 2963 – Tamurt.info wünscht seinen Lesern alles Gute zum Berberneujahr

{{Es ist nicht rechtens…}}

Es ist ein tiefes Unrecht, welches der amazighischen Bevölkerung widerfährt. Dass wir in diesem Jahr Bilder des libyschen Yennayers bei Facebook und Youtube sehen, scheint uns beinahe wie ein Wunder, denn nach langem Schweigen – besonders in Libyen, sind die masirischen Völker präsenter denn je. Sie beginnen vielleicht gerade zu verstehen, dass der Panarabismus nichts anderes für sie zu bieten hat, als die Menschen zu unterdrücken und und Kulturen, unter ihnen auch die masirische, zu zerstören.

Auch sind sich die masirischen Völker so vereinigt, wie vielleicht vor einigen tausend Jahren zuletzt, als es noch ein Land Tamazgha gab und sie alle verschieden und dennoch vereint in einem großen Königreich waren. Die Königin dieses Reiches war auch die kämpferische Führerin – keine geringere als Dihya, genannt auch Kahina.

Die Berber unterstützen sich inzwischen wieder gegenseitig, bilden gemeinsame Gruppen auf Internetseiten, diskutieren über die Vereinbarkeit von Demokratie und Glauben, und über Lösungsmöglichkeiten der Berberfrage. Man fiebert bei Demonstrationen in Nachbarländern mit und erklärt sich solidarisch.

{{Auch der DKF e.V. feierte…}}

So auch der Verein Deutsch-Kabylische Freundschaft e.V., der in diesem Jahr sein Neujahrsfest in Frankfurt feierte.

“Dieser Verein ist eine tolle Möglichkeit, die aktiven Kabylen und auch andere Berber in ganz Deutschland zu vereinen,” so einer der Besucher. “So kann man seine Leute hier viel besser finden und sich organisieren und austauschen. Auch kann man hier mal über seine Probleme als Migrant sprechen und Lösungen für Probleme finden. Ich habe beschlossen, nun auch Mitglied zu werden, denn der Verein bewegt endlich mal etwas.”

Neben kabylischer Musik durfte natürlich auch ein ordentlicher Couscous nicht fehlen, welcher von keinem Geringeren als dem Präsidenten des Vereines Kader Yahia Cherif und dem Vorstand persönlich zubereitet wurde. Chefsache sozusagen! Jenes schlug sich auch geschmacklich nieder. Vorzüglich!

Dazu gab es Livemusik und eine zweisprachige Lesung in deutscher und kabylischer Sprache eines kabylischen Märchens aus der Sammlung des deutschen Ethnologen Leo Frobenius.

Neben intensiven Gesprächen wurde auch viel getanzt und der Verein konstatierte, dass sich ihre Arbeit geloht hat und das Fest ein voller Erfolg war.

Ich wünschen mir persönlich, dass das Jahr 2963 das Jahr der Freiheit der Berber und aller unterdrückten Völker wird. Auch wenn dies ein frommer, ja vielleicht naiver Wunsch ist, werden wir als Tamurt.info Redaktion unser Möglichstes hierzu beitragen…

Es muss aufhören, dass sich die Mehrheit der Bevölkerung von einer verschwindenden Minderheit unterdrücken lässt, von Menschen, die propagieren, und intregieren, Unfrieden stiften und für großes, unnötiges Leid in dieser Welt verantwortlich sind. Helfen auch Sie mit: Glauben Sie nicht irgendwelche Ammenmärchen der Politik. Urteilen Sie nicht vorschnell, sondern mit Bedacht. Das alles ist die Voraussetzung einer besseren Welt in 2963.

Die Tamurt.info-Redanktion wünscht seinen Lesern und ihren Familien alles erdenklich Gute für 2963 und bedankt sich für Ihre Treue.
{{Asseggas ameggaz – Frohes Neues!}}

Ihre Uli Rohde – Tamurt.info

Fotos: ©Tamurt.info – All Rights reserved!

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One Comment - Write a Comment

  1. Aseggwas ameggaz an alle!
    Faengt bitte an “Seksu” zu sagen und schreiben statt Kuskus oder Coucous. So ist der richtige Name und nicht das von den Franzosen erfundene Wort weil sie es nicht aussprechen koennen.

    Ah ya din qessam!

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