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Yennayer 2967 in Berlin

BERLIN (Tamurt) – Die Veranstaltung des Vereines Deutsch-Kabylische Freundschaft zum masirischen Neujahrsfest war ein voller Erfolg. Die Masiren haben einen anderen Kalender und feiern bereits das Jahr 2967. Der Vereinsvorsitzende Ahmed Amrioui eröffnete die Verstaltung mit mahnenden Worten zur schlechten Menschenrechtslage in der Kabylei und wünschte allem Masiren in der Welt ein frohes neues Jahr. Dem schlossen sich Lyazid Abid, Gabriel Leví und Dr. Nick Brauns an. Gäste waren an dem Abend der kabylische Sänger Izga, der mit seiner Band aus Paris angereist kam, sowie Uli Rohde aus Hamburg. Sie sorgten für masirisches Flair und begeisterten ihr Publikum. Zum Nachlesen der Betrag von Lyazid Abid.

Brief von DKF an Amnesty International

Massenverhaftungen der Kabylen in diesen Tagen durch die Repressionskräfte Algeriens haben keine Reaktion von Amnesty International hervorgerufen. Über 150 Mitglieder der Bewegung für Selbstbestimmungsrecht der Imazighen (hier gemeint die Kabylen) in Algerien wurden auf dem Weg zum Kongress von MAK (Mouvement pour l’Autodermination de la Kabylie) von der Polizei und Gendarmerie verhaftet und den ganzen Tag in Polizeigewahrsam gehalten.

Lyazid Abid Neujahrsansprache zum Yennayer 2965 in Berlin

Wie es seit einigen Jahren die Tradition so will, hat der Verein DKF – Deutsch-Kabylische Freundschaft e.V. ein rauschendes Yennayerfest veranstaltet. Nach dem Saarland, bei dem der Friedensbuchpeisträger des deutschen Buchhandels Boualem Sansal zugegen war und Prag, mit dem engagierten kabylischen Sänger Ali Amran, war nun unsere Hauptstadt Berlin an der Reihe.

Gründungstext “Deutsch-Kabylische-Freundschaf” – DKF

FRANKFURT (Tamurt) – Heute, über 45 Jahre nach der Unabhängigkeit, müssen die Kabylen feststellen, dass Algerien ohne, ja sogar gegen sie aufgebaut wurde. Mehr denn je wird Ihnen bewusst, dass das Regime, das seit 1962 an der Macht ist, nicht davor zurückschreckt, seinen Plan eines kulturellen Genozids an den Berbern im Allgemeinen und den Kabylen im Besonderen in die Tat umzusetzen.

Algeriens Preis für die Befreiung vom Kolonialismus zahlen die Kabylen

MÜNCHEN (Tamurt) – Heute, über 45 Jahre nach der Unabhängigkeit, müssen die Kabylen feststellen, dass Algerien ohne, ja sogar gegen sie aufgebaut wurde. Mehr denn je wird Ihnen bewusst, dass das Regime, das seit 1962 an der Macht ist, nicht davor zurückschreckt, seinen Plan eines kulturellen Genozids an den Berbern im Allgemeinen und den Kabylen im Besonderen in die Tat umzusetzen.